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Der Joshua Tree Nationalpark ist ein Muss bei einem Roadtrip durch Kalifornien und bietet einige der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten, welche du in Kalifornien sehen kannst. Dieser Reiseführer enthält alle Orte, welche du an einem Tag im Joshua Tree National Park nicht verpassen solltest, einschließlich der fotogensten Orte und schönsten Highlights.

Wie gelangst du zum Joshua Tree Nationalpark?

Ein Trip nach Joshua Tree kann am besten mit einem Besuch in Palm Springs verbunden werden. Nachdem wir den Tag in dieser besonderen Stadt verbracht hatten, fuhren wir am Abend rund 50 Minuten nach Yucca Valley. Dies ist eine kleine Ortschaft, welche sich nur wenige Minuten vom Besucherzentrum des Joshua Tree National Parks sowie dem West-Eingang befindet. Wir haben dort zwei Nächte übernachtet – und zwar in dem coolsten Airbnb in der Gegend!

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Wann ist die beste Reisezeit für den Joshua Tree Nationalpark?

Der Joshua Tree Nationalpark ist eine Wüste. Daher können die Temperaturen in den Sommermonaten sehr hoch werden. Der Herbst und Frühling sind vom Wetter her ideal für einen Besuch, während es in den Wintermonaten etwas kühl werden kann. Als wir Ende November da waren, hatten wir schöne sonnige Tage mit etwa 22 °C, aber sobald die Sonne unterging (was bereits um 16 Uhr der Fall war), wurde es sehr kühl.

Wie hoch ist der Eintritt für den Joshua Tree Nationalpark?

Wie bereits oben erwähnt, gelangt man durch den West-Eingang in den Park sofern man von Yucca Valley oder auch von Palm Springs kommt. Der Pass für ein Auto (unabhängig von der Anzahl der Passagiere) kostet 30$ und ist für sieben Tage gültig. Das Ticket kann entweder im Besucherzentrum oder direkt an den Eingangsstationen erworben werden.

WO ZWEI WÜSTEN AUFEINANDER TREFFEN…

Im Joshua Tree Nationalpark treffen zwei Wüsten aufeinander. Zum einen die Mojave Wüste im Westen sowie die Colorado Wüste im Osten.
Im Mojave-Teil findest du die typischen Joshua Trees, welche dem Ort seinen Namen gegeben haben. Eigentlich handelt es sich bei diesen garnicht um Bäume sondern um Yucca Gewächse. Außerdem wirst du hier zahlreiche Gesteinsformationen entlang der Straße sehen.
Sobald man jedoch die Colorado Wüste erreicht, sind keine Joshua Trees mehr zu sehen sondern stattdessen viele Kakteen, welche aus der Ferne fast weich aussehen, jedoch sehr schmerzhaft sein können.

Ein Tag im Joshua Tree Nationalpark – die schönsten Highlights

Meine Karte mit allen Highlights im Joshua Tree Nationalpark

Nach dem Passieren der West Entrance Station befindest du dich nun offiziell im Nationalpark und kannst bereits die besondere Natur um dich herum bestaunen. Je weiter du fährst, umso mehr Joshua Trees & Gesteinshaufen von rundem Geröll wirst du sehen können.

Die Keys View Aussicht

Der Keys View ist ein wunderschöner Aussichtspunkt von dem das Tal und die Berge überblickt werden können. Er befindet sich auf einer Höhe von 1.580 m und kann fast vollständig mit dem Auto erreicht werden. Lediglich die letzten Meter geht es zu Fuß hinauf. An klaren Tagen kann von das Coachella Tal und sogar Palm Springs gesehen werden. Außerdem ist es ein wundervoller Aussichtspunkt, um den Sonnenuntergang im Joshua Tree Nationalpark zu sehen!

Ein wunderschöner Fotospot im Joshua Tree Nationalpark 

Auf dem Weg zum Ryan Campingplatz wirst du einen einzelnen Felsen auf der rechten Seite entdecken. Er ist von Joshua Trees umgeben und sieht ganz anders als die restlichen Gesteinshaufen aus. Daher haben wir hier für ein Foto gestoppt 🙂

one day in joshua tree national park

Einmalige Felsformationen

Weiter geht es die Hauptstraße entlang, welche dich zu den Jumbo Rocks führen wird. Dabei handelt es sich um die selben Gesteinsformationen, welche bereits vorher schon zu sehen waren – nur viel größer! Und einige wenige Meter dahinter befindet sich der bekannte Skull Rock. Dieser ist nicht zu verfehlen, da seine einzigartige Form eines Riesenschädels bereits von der Straße aus zu sehen ist.

joshua tree skull
one day in joshua tree national park

Der Arch Rock – ein Highlight im Joshua Tree Nationalpark

Diese Stelle ist nicht ganz einfach zu finden, und du solltest diese kleine Wanderung zum Arch nur unternehmen, wenn du gut auf Felsen klettern kannst und Schuhe mit gutem Halt trägst: Arch Rock ist eine natürliche Felsbrücke, die von großen und beeindruckenden Felsbrocken umgeben ist. Parke dein Auto am White Tank Campground und beginne diese kleine Wanderung entlang der Felsformationen und über sie hinweg. Die Gegend ist nicht nur wegen des Arch Rocks wunderschön, sondern es gibt sooo viele weitere beeindruckende Formationen, die unglaublich fotogen sind. Besonders gut gefallen hat mir das Licht kurz vor und während des Sonnenuntergangs. Wenn man von einem höheren Punkt aus auf einem Felsen sitzt, kann man das Sonnenuntergangslicht sogar noch ein bisschen länger genießen.

Der Cholla Kaktusgarten

Weiter geht es nach Osten bis zu einer Straßengabelung. Nach links führt diese hinaus aus dem Nationalpark, doch rechts herum führt sie in die Colorado Wüste des Parks. Es ist deutlich zu beobachten, wie sich die Natur und die Landschaft nach und nach verändert. Es gibt keine Gesteinshaufen mehr zu sehen, sondern ein endlos erscheinendes Tal mit Kakteen.
Der Cholla Cactus Garden ist dabei definitiv einen Halt wert. An diesem Fleck wachsen zahlreiche der Jumping Cholla Kakteen. Diese werden gern auch Teddybär Cholla genannt, da sie fast kuschelig aussehen. Aber glaube mir, wenn ich dir sage, dass du sie besser nicht knuddeln solltest… Ich habe versehentlich einen Kaktus mit dem Handrücken berührt und hunderte von Stacheln haben sich in meiner Hand verfangen! Die Stiche auf meiner Haut waren fast drei Wochen lang zu sehen, aber zum Glück hörten sie schon nach ein paar Stunden auf zu schmerzen.

one day in joshua tree national park
one day in joshua tree national park
cholla cactus joshua tree

Ab hier kann die Straße weiter gefahren werden, um so den Ein- und Ausgang im Süden zu erreichen. Dies bietet sich an, wenn du nach deinem Besuch nach Palm Springs möchtest. Oder du drehst ganz einfach um und fährst den selben Weg zurück zum West-Eingang, wie wir es getan haben. So konnten wir den Park noch einmal bei Sonnenuntergang bestaunen.

2060 Quadratkilometer des Nationalparks wurden als Wildnis deklariert und sind somit nicht mit dem Auto erreichbar. Auf diese Weise kann der einzigartige Charakter der Wüstennatur erhalten bleiben.

Sternenbeobachtung im Joshua Tree National Park

Der Joshua Tree National Park ist eine der dunkelsten Orte in Kalifornien, da es keine Lichtverschmutzung gibt. Ein weiterer Pluspunkt ist das Wetter – fast alle Nächte im Joshua Tree National Park sind kristallklar, ohne dass Wolken in Sicht sind. Außerdem gibt es keine Sperrstunde für den Nationalpark – man kann die ganze Nacht bleiben, wenn man das möchte. All dies macht den Nationalpark zu einem perfekten Ort für die Sternenbeobachtung!

Wir haben uns für eine Tour entschieden und waren sehr froh darüber, denn unser Guide hatte zwei riesige Teleskope dabei, um die Sterne und sogar andere Galaxien zu beobachten. Es war absolut überwältigend, extragalaktische Objekte zu sehen, die nicht zu unserer eigenen Galaxie – der Milchstraße – gehören. Sobald die Sonne untergeht, erscheinen die ersten Sterne und man kann stündlich mehr sehen. Unser Guide zeigte uns so viele Sterne, Sternbilder und andere Planeten – er wusste alles über den Nachthimmel! Außerdem waren bei unserer Tour Stühle und Decken dabei, die einfach perfekt waren, da es in der Wüste nach Sonnenuntergang ziemlich kühl wird.

Wenn du den Nachthimmel genauso liebst wie ich, dann solltest du unbedingt eine Tour zur Sternenbeobachtung im Joshua Tree National Park buchen! → Die beste Tour habe ich hier verlinkt!

Hier findest du weitere unvergessliche Touren in Joshua Tree:

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Wichtige Tipps für deinen Besuch im Joshua Tree Nationalpark:

  • Fahre nur mit genügend Wasser, einigen Snacks und einem gefüllten Benzintank in den Nationalpark. Im gesamten Areal gibt es keinerlei Shops oder Restaurants und selbst auf den meisten Campingplätzen gibt es kein Wasser. Die letzte Möglichkeit Wasser zu bekommen sind die Besucherzentren. Yucca Valley ist die letzte Örtlichkeit vor dem Westeingang mit Tankstellen, Restaurants und Geschäften.
  • Im gesamten Nationalpark gibt es weder Empfang, noch Internetverbindung. Doch die Karte, welche es am Eingang des Parks gibt hilft sehr gut zur Orientierung und die Straßen können nicht verfehlt werden. Um bestimmte Highlights, wie den Ach Rock, via Google Maps zu finden, musst du diese unbedingt VOR deiner Einfahrt in den Nationalpark geladen haben.
  • Aufgrund der Zeitumstellung geht die Sonne ab dem 1.November bereits gegen 16.30 Uhr unter und von einem zum nächsten Moment wird es komplett dunkel und kalt in der Wüste. Daher sollte ein Tagesbesuch mit genug Zeit vor dem Sonnenuntergang eingeplant werden.
  • Wer genug Zeit hat, kann einen der zahlreichen Wanderungen im Park unternehmen. Eine Übersicht aller Wanderungen im Joshua Tree Nationalpark und wieviel Zeit für diese eingeplant werden sollte, gibt es → hier.

Ich hoffe dieser Beitrag wird die dabei helfen deinen perfekten Tag im Joshua Tree Nationalpark, inklusive der schönsten Highlights, zu planen, um deine Kalifornienreise unvergesslich zu machen!

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one day in joshua tree national park
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